Jugendorganisation Bund Naturschutz

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Jugendorganisation des Bundes Naturschutz (JBN): Wir denken an die Zukunft der jungen Generationen. Mit fast 25000 Mitgliedern im Alter von bis zu 27 Jahren und mehr als 300 Gruppen ist die JBN Bayerns größter Jugendumweltverband.

Tausende von Jugendlichen haben die JBN geprägt und haben für ihr Recht auf Zukunft gekämpft und den Verband mitgestaltet. Die JBN ist Bayerns größter Jugendumweltverband. Als Mitglied im Bayerischen Jugendring ist die JBN anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe und gemeinnützig tätig.

Eine JBN-Kindergruppe zu leiten bedeutet Kindern Erlebnisse zu ermöglichen die elementar sind. Voraussetzung hierfür ist die Freude an der Natur vor der Haustüre und die Bereitschaft, Kinder daran teilhaben zu lassen.

Im Landkreis Fürth gibt es (Stand Februar 2016) insgesamt sechs Kindergruppen, in den Gemeinden Cadolzburg, Langenzenn, Oberasbach, Stein (zwei Gruppen) und Veitsbronn. Teilgenommen wurde auch an verschiedenen Angeboten der Ferienprogramme in den Gemeinden.

Meist werden die Gruppen ehrenamtlich geführt, in Cadolzburg und Stein kümmern sich außerdem noch bezahlte Umweltpädagoginnen um die Kinder.

 

Berichte:

Langenzenn: Abenteuer an der Zenn

Matsch quillt zwischen den Zehen hervor beim Waten im hüfthohen Wasser der Zenn – dies war der praktische Teil des Ferienprogramm-Angebotes des Bundes Naturschutz in Langenzenn.

In der Theorie erfuhren die knapp 30 Kinder zunächst einmal, was „ihr Hausfluss“ – die Zenn -  mit der Nordsee zu tun hat – auf der Karte verfolgten sie den Weg des Wassers von der Frankenhöhe via Regnitz, Main und Rhein.Viel spannender wurde es, als es hieß: „Was gibt es da drin für Lebewesen?“ Am letzten heißen Ferientag bot das Wasser nicht nur eine angenehme Erfrischung sondern es gab viel zu entdecken und erforschen: Bachflohkrebse, Steinfliegenlarven, Muscheln (auch diese gibt es bekanntlich in der Nordsee), Frösche, viele Libellen, aber auch Spuren eines durchwandernden Bibers. Mit Kescher und Sieben bewaffnet und anhand von Bestimmungsbüchern, Lupenbechern sowie Binokular fanden die Jungforscher durch die gefundenen Kleinlebewesen heraus, dass die Zenn doch eine leidliche Wasserqualität hat.

 

 

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Stein

Kindergruppenausflug  zur LBV-Umweltstation am Rothsee. Schon die Anfahrt mit dem ÖPNV war für viele Kinder ein besonderes Erlebnis. Mit Bus, U-Bahn und Regionalexpress kamen wir nachi dreimaligem Umsteigen nach einer knappen Stunde an der Haltestelle Heuberg/Staatsstraße an.

An verschiedenen Stationen am Rothsee erfuhren wir interessantes über den Lebensraum Wasser.

Im Greifbecken konnten Muscheln und Krebse beobachtet und ertastet werden.

In einer Wanne gefüllt mit Rothseewasser waren Dinge versteckt, die von den Kindern sortiert werden sollten. Alles was nicht in den See gehört, kam in die rote Schüssel (z.B. Plastikflachen, Cremetuben, Kronkorken). Was im Rothsee sein darf  wanderte in die grüne Schüssel (z.B. Muscheln, Krebse, Kieselsteine).

Im Aquarium waren viele Fische des Rothsees zu beobachten und an einer Reliefwand zu ertasten.

Mit Kescher und Becherlupe gingen die Kinder an zwei Forscherteichen auf die Suche nach Wassertieren. Diese wurden mit Hilfe von Bestimmungsbüchern und -kärtchen bestimmt. Dabei war viel über die Lebensweise der Tiere und ihre Anpassung an den Lebensraum Wasser zu erfahren.

Veitsbronn

Seit Jahren treffen sich Veitsbronner Kinder immer freitags, um die Natur in und um Veitsbronn zu erleben und zu genießen.

Die Kinder und jungen Erwachsenen, die derzeit mit Begeisterung zum Äpfel braten, Kartoffeln rösten und Stockbrot backen ins Biotop klettern, kommen aus dem Irak und aus Syrien. Es ist eine willkommene Abwechslung im Alltag der in Veitsbronn zwischengeparkten Flüchtlingskinder, welcher hauptsächlich aus Warten auf die Anerkennung, Duldung oder Abschiebung  und aus Sprachübungen besteht. Verständigungsprobleme gibt es bei den Tätigkeiten in der Natur quasi keine, denn immer kann irgendein Gast dolmetschen oder wir reden mit Hand und Fuß. Im Herzen und in der Natur sind wir alle Menschenkinder auf unserer einen Erde.

 

 

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