Vorstandsarbeit

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KJR Vorstand

Der Vorstand des Kreisjugendrings setzt sich aktuell wie folgt zusammen:

Christian Löbel – JugendForum Cadolzburg (Vorsitzender)

Kerstin Wolf - Evangelische Jugend (stellvertretende Vorsitzende)

Günter Fremuth – ohne Verbandsdelegation

Timo Häusinger – Pfadfinderbund Weltenbummler

Florian Haselbach – Bund der Deutschen Katholischen Jugend

Michael Lothes – DAV-Jugend

Michaela Kanzler – Bund der Deutschen Katholischen Jugend

Dunja Schön – Bayerische Sportjugend

Stefan Tiller – Bayerisches Jugendrotkreuz

 

 

Arbeitsweise

Der Vorstand des Kreisjugendrings trifft sich in der Regel einmal im Monat zu einer Vorstandssitzung. Die Vorstandstreffen werden von Christian Löbel, Kerstin Wolf und Frank Reißmann vorbereitet.

Im Herbst machte sich die Vorstandschaft zusammen mit Frank Reißmann und Claudia Elß auf den Weg nach Happurg, um auf der Edelweißhütte ein gemeinsames Klausurwochenende zu verbringen. Wir beschäftigten uns viel mit internen Abläufen und unserer Jahresplanung. Daneben blieb auch genug Zeit für gute Gespräche und Brettspiele. Zum ersten Mal waren wir für die Klausur in einem Selbstverpflegerhaus und kochten somit auch gemeinsam. Alles in allem war die Klausur sehr förderlich für unser Vorstandsteam.

 

 

Arbeitskreise

AK Inklusion

Der AK Inklusion hat seine Arbeit im vergangenen Jahr aufgenommen und sucht Aktivitäten und Prozesse innerhalb des Kreisjugendrings, bei denen Inklusion, also die Berücksichtigung der Verschiedenheit aller Menschen bei der Ausgestaltung jeglicher Angebote, zu deren barrierefreier Zugänglichkeit relevant ist / relevant werden könnte.

Eine AK/interne Schwerpunktsetzung hat ergeben, dass sich der Arbeitskreis nun mit folgenden zwei Bereichen, die der Kreisjugendring in eigener Verantwortung gestalten kann, befasst.

In nächster Zeit soll bei der Durchführung von Veranstaltungen darauf geachtet werden, dass Menschen mit ihren individuellen Bedürfnissen möglichst keine strukturellen oder emotionalen Barrieren vorfinden, die sie an der Teilnahme im Kreisjugendring behindern oder unangenehm sind.

Unsere Förderrichtlinien sollen allen Personen, die sich damit auseinandersetzen müssen, zugänglich sein. Dazu gehört neben der "materiellen" oder virtuellen Zugänglichkeit insbesondere die intellektuelle Zugänglichkeit: Die Förderrichtlinien sollen lesbar und umfassend verständlich sein.

Beide Arbeitsbereiche werden aktuell bearbeitet: Zum Einen ist eine Gedankensammlung erarbeitet worden, welche besonderen Bedürfnisse potentielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Veranstaltungen haben könnten, und auf welche Art und Weise der Vorstand dafür Sorge tragen kann, dass damit mutmaßlich einhergehende Behinderungen möglichst nicht auftreten. Diese Sammlung soll in einer zum internen Gebrauch vorgesehen Handreichung "aufgehoben" werden. Zum Anderen wird daran gearbeitet, eine Art Infobroschüre zu den Förderrichtlinien zu erstellen, die den Anforderungen an Zugänglichkeit entspricht, die bestehenden Richtlinien aber nicht ersetzen können wird.

AK Vollversammlung und Klausur

Im Rahmen der Klausur im Mai 2018 reflektierten wir die vergangene Vollversammlung. Wir diskutierten über unsere Eindrücke der Vollversammlung und den Rückmeldungen unserer Delegierten. Diskutiert wurden die Verpflegung, Moderation, Sitzordnung und der Umweltschutzgedanke.

Da wir nicht alle Fragen an einem Vormittag abschließend klären konnten wurde ein Arbeitskreis gegründet. Dieser besteht aus Claudia Elß, Dunja Schön, Günter Fremuth, Kerstin Wolf und Michaela Kanzler. Die Ergebnisse des Arbeitskreises wurden zur Herbstvollversammlung umgesetzt und die Rückmeldungen der Delegierten und der anderen Teilnehmer*innen der VV waren durchwegs positiv.

Eine weitere Aufgabe des Arbeitskreises war die Planung des Rahmenprogramms und die Verpflegung unserer Herbstklausur, die in der Edelweißhütte des KJR Nürnberger Land und damit erstmals in einem Selbstversorgerhaus stattfand.

 

 

KJR Geschäftsstelle

Unsere Geschäftsstelle ist nach wie vor in Fürth im Gebäude des Landratsamtes am Stresemannplatz 11. Dort arbeiten unsere drei hauptberuflichen Mitarbeiter*innen:

Frank Reißmann ist Geschäftsführer. Er berät die Mitgliedsverbände, arbeitet dem Vorstand zu, prüft die Zuschussanträge, ist verantwortlich für den Haushalt, Projekte, Aktionen und die Abläufe innerhalb der Geschäftsstelle.

Claudia Elß bereichert unser Team seit Juni 2017 und ist pädagogische Mitarbeiterin für die neue Fachstelle Partizipation. Sie führt im Wesentlichen die Arbeit von „Beweg was!“ fort und entwickelt die Fachstelle weiter.

Barbara Schwab ist unsere Verwaltungsangestellte. Sie organisiert den Verleih, bearbeitet die Zuschuss- und Juleicaanträge und führt die Kasse.

 

 

Zusammenarbeit mit dem Landratsamt

Inhaltlich arbeiten wir vor allem mit der Kommunalen Jugendarbeit und der Jugendhilfeplanung zusammen. So war im zurückliegenden Jahr vor allem die gemeinsame Initiative „MY TIMEOUT“ zur selbstbestimmten Zeit von Kindern und Jugendlichen Anlass vieler gemeinsamer Arbeitstreffen.

Mit den Mitarbeiter*innen des Sachgebiets ÖPNV standen wir vor allem in Zusammenhang mit Beweg was! im Landkreis in Kontakt. Im Rahmen von Beweg was! hatten wir außerdem intensiven Kontakt mit den Landkreisschulen und nutzten deren Räumlichkeiten für die Durchführung.

Im Rahmen unseres Verleihs erhalten wir des Öfteren Unterstützung von den Mitarbeitern des Bauhofs und den Hausmeistern.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die unkomplizierte Zusammenarbeit.

 

 

Vertretungsaufgaben

Offizielle Gespräche

Das traditionelle jährliche Gespräch mit Landrat Matthias Dießl fand auch dieses Jahr wie gewohnt statt. Seitens des KJR nahmen an dem Gespräch, dessen Schwerpunkt die Weiterentwicklung des Projekts „Beweg was! im Landkreis“ war, Christian Löbel, Kerstin Wolf, Frank Reißmann sowie Claudia Elß teil. Wir verständigten uns auf eine zentrale Partizipationsveranstaltung für den gesamten Landkreis alle drei Jahre. Zusätzlich würde Landrat Dießl gerne regelmäßig die Jungbürgerversammlungen in den Gemeinen besuchen, die wir im Rahmen von Beweg was! vor Ort begleiten und urchführen.

Im Januar 2018 war Christian Löbel zu Gast auf der Klausurtagung der CSU Kreistagsfraktion und stellt die KJR sowie die Verbandliche Jugendarbeit vor.

Weiterhin fand ein Gespräch zwischen Christian Löbel und Frank Reißmann seitens des KJR mit der Jugendhilfeplanerin Tabea Höppner statt.

Darüber hinaus besuchte Christian Löbel die Dekanatsversammlung des BDKJ Fürth am 24. Januar 2019.

Kerstin Wolf besuchte die Kammer der Evangelischen Jugend im Dekanat Fürth zur Sommersitzung und informierte über aktuelle Kreisjugendringsthemen.

Insbesondere mit der Kreispolitik sollen anlassunabhängige Gespräche in regelmäßigen Abständen geführt werden.

Bayerischer Jugendring

Der Bayerische Jugendring (BJR) ist die Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände, Jugendgemeinschaften und Jugendgruppen in Bayern. Mit seinen 103 Stadt-, Kreis- und Bezirksjugendringen ist er in ganz Bayern vertreten. Er setzt sich für die Interessen von Kindern und Jugendlichen in Bayern ein und vertritt mit den Mitteln der Jugendarbeit und -politik die Belange aller jungen Menschen im Freistaat.
Der Kreisjugendring Fürth ist eine Untergliederung des BJR.

Der rote Faden im Landtagswahljahr 2018 war der Beitrag der außerschulischen Jugendarbeit zur Demokratiebildung. Wie in Jugendverbänden Werte vermittelt und gelebt werden können, um Haltung zu zeigen gegen Rechtsextremismus und Populismus.

Christian Löbel und Günter Fremuth vertraten uns weiterhin auf den Arbeitstagungen der Vorsitzenden der Stadt- und Kreisjugendringe und Frank Reißmann nahm an den Arbeitstagungen der Geschäftsführer*innen der Stadt- und Kreisjugendringe teil.

Zudem ist Christian Löbel (für den Bezirksjugendring) in den Landesvorstands-AGs „Europäische Jugendpolitik“ und „Ehrenamt“ des BJR vertreten.

Die intensive Einbringung des Kreisjugendrings in den BJR ist positiv zu bewerten und bereichert die Arbeit im Kreisjugendring durch kurze Informationswege. Sie soll auch zukünftig in bewährter Weise fortgesetzt werden.

Bezirksjugendring Mittelfranken

Der Kreisjugendring war mit Christian Löbel auf allen Bezirksjugendring-Vollversammlungen, sowie auf den Arbeitstagungen der Stadt- und Kreisjugendringsvorsitzenden vertreten. Im Vorstand des Bezirksjugendrings ist der Kreisjugendring mit Christian Löbel als stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirksjugendrings vertreten.

Frank Reißmann, nahm an den zwei Mal pro Jahr stattfindenden Geschäftsführertagungen des Bezirksjugendrings teil. Bei diesen Tagungen steht der kollegiale Austausch im Vordergrund.

Jugendhilfeausschuss

Der Jugendhilfeausschuss befasst sich mit allen Angelegenheiten der Jugendhilfe, insbesondere mit der Erörterung aktueller Problemlagen junger Menschen und ihrer Familien sowie mit Anregungen für die Weiterentwicklung der Jugendhilfe, der Jugendhilfeplanung und der Förderung der freien Jugendhilfe.

Christian Löbel, Günther Fremuth und Kerstin Wolf sind für des Kreisjugendring Fürth teil dieses Gremiums. Im Jahr 2018 fanden zwei Sitzungen des Ausschusses statt. Themen des Ausschusses waren unter anderem der Haushalt des Jugendamts, die Kriminalstatistik und auch die Entwicklung der Kinderbetreuung.

Runder Tisch Familie

Der „Runde Tisch Familie“ ist ein Unterausschuss des Jugendhilfeausschusses des Landkreises Fürth. Er ist der zuständige Unterausschuss für Fragen der Jugendhilfeplanung. Der Kreisjugendring wird im „Runden Tisch Familie“ durch unseren Vorsitzenden Christian Löbel vertreten.

Schwerpunkte des „Runden Tisches Familie“ sind insbesondere die Planung und Nachbereitung der jährlich stattfindenden Familienkonferenz sowie die Begleitung der Umsetzung des fortgeschriebenen Jugendplans. Im Jahr 2018 traf sich das Gremium zu drei Sitzungen und befasste sich im Zuge der Maßnahmenumsetzung insbesondere mit der Initiative „MY TIMEOUT“, der Medienarbeit sowie der beim KJR eingerichteten Fachstelle Partizipation. Wir beteiligten uns wie in den Vorjahren konstruktiv, aktiv und mit hoher Kontinuität in die Arbeit des „Runden Tisch Familie“ und konnten wichtige Themen voranbringen. Die Mitarbeit soll wie gewohnt weitergeführt werden.

LEADER

LEADER steht für "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale", was übersetzt so viel bedeutet wie "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft". LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, mit dem seit 1991 innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden.

Seit März 2015 ist der Landkreis Fürth eine von 68 LEADER-Regionen in Bayern.

Mit Christian Löbel sind wir für die Jugendarbeit im Steuerkreis der Projektregion vertreten.

Die Mitarbeit in den Gremien und die Zusammenarbeit mit dem LAG-Managment verlief zu unserer Zufriedenheit und soll in dieser Form weitergeführt werden.

Allianz gegen Rechtsextremismus

Um der Bedrohung durch rassistische, (neo-)faschistische und andere Ideologien von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie ihren Aktionen, Strukturen und Gedanken angemessen zu begegnen, ist eine Allianz der Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen notwendig. Daher ist auch der Kreisjugendring Fürth Mitglied der Allianz gegen Rechtsextremismus in der europäischen Metropolregion Nürnberg.

Dabei geht es darum,

den Widerstand gegen Aktivitäten der Faschisten (etc.) zu stärken, insbesondere möglichst viele Menschen bei aktuellen Anlässen zu mobilisieren;

  • die Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zu intensivieren;
  • bisher noch nicht betroffene Städte und Gemeinden zu sensibilisieren und für eine Mitwirkung in der Allianz zu gewinnen;
  • die regionale und überregionale Koordinierung von Aktionen zu organisieren;
  • den Austausch von Erfahrungen, Informationen und best-practice-Beispielen durch regelmäßige Tagungen und durch eine Website zu fördern, und
    finanzielle Mittel für Aktivitäten der Kommunen und zivilgesellschaftlichen Gruppen einzuwerben.

Christian Löbel vertritt die mittelfränkische verbandliche Jugendarbeit in der Allianz und ist Mitglied im Koordinierungsgremium der Allianz, sowie in diversen Arbeitskreisen.

Die Entwicklung der Allianz ist weiter positiv. Auch weiterhin wollen wir uns intensiv in die Arbeit der Allianz einbringen und dafür werben das Vertreterinnen und Vertreter der verbandlichen Jugendarbeit dies auf allen Ebenen verstärkt tun.