Jungbürgerversammlung in Stein

Vierte  Jungbürgerversammlung in Stein

Am 27.9.2019 trotzten 13 Jugendliche aus Stein dem ungemütlichen Wetter und trafen sich mit Bürgermeister Krömer und den Stadträtinnen und Jugendbeauftragten Gabriele Stanin und Verena Krömer im Jugendhaus Stein zur Jungbürgerversammlung. Schon im vierten Jahr in Folge waren die Steiner Jugendlichen eingeladen ihre Themen mit dem Bürgermeister zu diskutieren. Moderiert wurde die Veranstaltung von Claudia Elß vom Kreisjugendring Fürth.

Nach einer kurzen Begrüßung wurden zuerst alle Anliegen der Jugendlichen gesammelt.

Bürgermeister Krömer beantwortete daraufhin einige Fragen direkt:

Auf den Wunsch der Jugendlichen nach einem Unverpackt Laden, mehr Bekleidungsgeschäften im Forum sowie zusätzlichen Einkaufsmöglichkeiten in den Außenorten antwortete Herr Krömer mit dem Hinweis, dass die Stadt Stein hier leider keine Einflussmöglichkeit hat. Privatpersonen vermieten Ladenflächen oder eröffnen Geschäfte. Diese sind nur rentabel, wenn genug Umsatz gemacht wird, sonst müssen sie wieder schließen.
Die Jugendlichen wünschen sich im Bereich Öffentlicher Personennachverkehr eine Verlängerung der Linie 154 bis zum Dauchenbeck und eine Ausweitung der Fahrten dieser Linie am Abend bis 21:30 Uhr bis zum S-Bahnhof. Herr Krömer erklärte, dass für den ÖPNV der Landkreis Fürth und nicht die Stadt Stein zuständig ist. Eine Verlängerung der Fahrstrecke wäre laut Herrn Krömer zu teuer. Um den Fahrplan beibehalten zu können wäre ein zusätzlicher Bus auf der Strecke nötig und dies würde über 100.000 € pro Jahr an Mehrkosten bedeuten. Den Wunsch nach einer besseren Anbindung an die S-Bahn in den Abendstunden werden Herr Krömer und Frau Elß an die zuständige Stelle im Landratsamt weitergeben.
 

Alle weiteren von den Jugendlichen eingebrachten Themen wurden in einer Fishbowl diskutiert. Dazu wurden zwei Stuhlkreise aufgestellt. Im kleineren Kreis in der Mitte nahmen Bürgermeister Krömer, die Moderatorin und die Jugendlichen, die bei dem jeweiligen Thema mitdiskutieren wollten, Platz. Im Außenkreis saßen alle anderen Jugendlichen. Im mittleren Kreis war immer ein Stuhl frei, so konnten Zuhörerende aus dem Außenkreis jederzeit in den Innenkreis wechseln und ihre Argumente einbringen. Ebenso war ein Wechsel nach außen möglich.

Zuerst saßen die Mountainbiker im Inneren der Fishbowl und trugen ihre Wünsche vor. Nachdem die selbstgebaute Downhill Strecke der Jugendlichen aus Sicherheitsgründen von der Stadt abgerissen wurde, erklärte Bürgermeister Krömer, dass er dies anordnen musste, da sonst bei einem Unfall die Stadt haften würde. Diese Verantwortung kann er nicht übernehmen. Als Alternativen sieht Herr Krömer eventuell zwei Strecken im „Teufelskessel“ für die Downhiller oder eine ebene Fläche bei Unterweihersbuch für eine Slopestyle Strecke. Bei einem Termin am 8.10.2019 wird der Bürgermeister mit der Naturschutzbehörde klären, ob im „Teufelskessel“ Mountainbiken ermöglicht werden kann. Bürgermeister Krömer schlug ein weiteres Treffen nach diesem Termin mit den interessierten Jugendlichen vor. Diese hinterließen ihre E-Mail-Adressen und werden vom Bürgermeister über den Termin des Treffens informiert.

Nun nahmen die Jugendlichen im Innenkreis Platz, die für mehr Radwege in Stein plädieren. Bürgermeister Krömer gab folgende Auskünfte:

Ein Radweg von Sichersdorf nach Anwanden wird vom Landkreis Fürth gebaut.
In der Regelsbacher Straße/Deutenbacher Straße kann kein Radweg gebaut werden, da die Straße sonst für den Bus zu schmal wäre.
Zur Unterweihersbucher Straße/ Eichenweg gibt es eine Ausweichstrecke über „Im Melben“, die auf Tempo 30 beschränkt ist.
Für einen Radschutzstreifen ist die Fahrbahn der Mühlstraße nicht breit genug.
Auf den Einwand, die neu gestalteten Radwege am Steiner Schloss wären unübersichtlich, erwiderte Herr Krömer, dass die Stadt Nürnberg diese nach den Vorgaben von Sicherheitsexperten konzipiert habe.
Bei der Straßenüberquerung Deutenbacher Straße/Heuweg wurden die Markierungen geändert, so dass nun eine bessere Sicht möglich ist.
 

In der Fishbowl kam nun das Thema Skatepark zur Sprache. Die Jugendlichen berichteten, dass auf dem Gelände des Skateparks häufig Glasscherben liegen, wodurch die Anlage nicht zu benutzen ist. Weiterhin wünschen sich die Jugendlichen einige Veränderungen, so dass der Skatepark auch für BMX-Fahrer attraktiver wird. Bürgermeister Krömer wird sich die Vorschläge ansehen und stellte ein zusätzliches Treffen mit den Jugendlichen in Aussicht. Es wurden Kontaktdaten ausgetauscht.

Für das nächste Thema wurden wieder die Plätze getauscht. Die Preisvergabe beim Sommerferien-Leseclub der Bücherei stand nun zur Debatte. Die Jugendlichen empfinden die Prämierung der Teilnehmenden, die die meisten Bücher unabhängig von der Dicke oder dem Schwierigkeitsgrad gelesen haben, als ungerecht. Bürgermeister Krömer ermunterte die Jugendlichen ihre Verbesserungsvorschläge, dass z.B. die meisten gelesenen Seiten zum 1. Preis führen könnten, direkt an das Büchereiteam heranzutragen. Unabhängig davon versprach der Bürgermeister ebenfalls mit den Mitarbeiter*innen der Bücherei zu sprechen. Die bemängelte Enge bei der Abschlussveranstaltung wird mit dem Bau von neuen Räumen für die Bücherei in etwa 2 bis 3 Jahre behoben sein.

Jugendliche, die selbst Hundebesitzer sind, brachten das nächste Thema ein. Sie berichteten, dass auf einer Hundewiese in Oberweihersbuch oft Glasscherben und Müll zu finden sind. Bürgermeister Krömer stellte klar, dass es in Stein keine offiziellen Hundewiesen gibt und dass das genannte Grundstück nicht der Stadt gehört. Er appellierte an die Jugendlichen ein Vorbild zu sein, ihren Müll mitzunehmen und in den Mülleimern zu entsorgen.

Nachdem alle Themen zur Sprache gekommen sind, verabschiedete Herr Krömer die Jugendlichen und bedankte sich für ihre Teilnahme an der Jungbürgerversammlung.

 

 

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Dritte Jungbürgerversammlung in Stein

 

Am Freitag, den 7.12.2018, fand die 3. Jungbürgerversammlung in Stein statt. Bürgermeister Krömer und die Jugendbeauftragten Gabriele Stanin und Verena Krömer hatten alle Steiner Jugendlichen von 11 bis 17 Jahren ins Jugendhaus Stein eingeladen. Moderiert wurde die Veranstaltung, wie im Vorjahr von Claudia Elß, die beim Kreisjugendring Fürth für die Fachstelle Partizipation zuständig ist. Insgesamt fanden sich bis zu 25 Jugendliche ein, um ihre Anliegen zu diskutieren. Sie brachten viele Fragen an den Bürgermeister mit.

Einige der Nachfragen beantwortete Herr Krömer direkt. Hierzu zählte der Wunsch nach einem Radweg von Bertelsdorf zum Gymnasium Stein und der Hinweis, dass am Skateplatz häufig Glasscherben liegen. Eine Uhr im Einkaufszentrum Forum wird ebenso wie eine Börse für Ferienjobs gewünscht. Zudem wurde nachgefragt, ob die Bushaltestellen im Stadtgebiet barrierefrei gestaltet werden können. Herr Krömer verspricht, im Radwegeplan zu schauen, ob auf der Strecke ein Radweg in Planung ist, und dass der Skateplatz öfter gereinigt wird. Die Anregungen bezüglich der Uhr und der Jobbörse wird er an die Zuständigen im Forum bzw. der Stadtverwaltung weitergeben. Zum Thema Barrierefreiheit der Haltestellen informiert Herr Krömer die Jugendlichen, dass bis 2023 19 der 64 Haltepunkte in Stein ausgebaut werden (Kostenpunkt: 30.000 € je Haltepunkt). Auf die Beschwerde, dass die Busse der Linie 154 früh überfüllt sind, erhielten die Jugendlichen die Antwort, dass hier bereits gehandelt wurde und ab der nächsten Woche Gelenkbusse auf der Strecke eingesetzt werden.

Anfragen nach einem Buchladen, einem Café für Jugendliche und der Idee einer Spendenaktion für ganz Stein liegen laut Herrn Krömer nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadt. Den Verbindungsweg zwischen Deutenbach Mitte und dem Jugendhaus kann nicht geteert werden, da andere Bauvorhaben Vorrang haben. Bis wieder mehr Fußballplätze bespielbar sind, müssen sich die Jugendlichen gedulden, bis die Bauarbeiten am Gymnasium abgeschlossen sind. Alle Jugendlichen, die einen Ort suchen, an dem sie Computerspiele machen wollen, sind ins Jugendhaus Stein eingeladen. Hier stehen verschieden Spiele und Konsolen zur Verfügung.

Einige der eingebrachten Themen, wie der andauernde Stau in Stein, die Gefahren für Fußgänger, wenn Autofahrer an der Schloßkreuzung über rot fahren, kann ebenso wenig nachgegangen werden, wie dem Wunsch nach einer Busverbindung von Stein nach Reichelsdorf. Eine Umgehungsstraße müsste Nürnberg mitrealisieren, für einen Blitzer auf der Schlosskreuzung und für die Einrichtung einer neuen Buslinie nach Reichelsdorf wäre ebenfalls die Stadt Nürnberg zuständig.

Weiterhin wurde von den Jugendlichen der neue Radweg vor der Mittelschule gelobt, hier gab es zuvor Kollisionen mit Radfahrern.

Um größere Themen diskutieren zu können, teilten sich die Jugendlichen in Kleingruppen auf und bearbeiteten gezielt das Thema, dass sie besonders interessierte. Die Ergebnisse stellten die Kleingruppen im Plenum vor und besprachen ihre Ideen mit Bürgermeister Krömer.

Die erste Kleingruppe beschäftigte sich mit dem Thema: Wohin in der Mittagspause? Hier wurde deutlich, dass die Schüler*innen des Gymnasiums und der Mittelschule mit dem Essen der Mensa nicht zufrieden sind. Einige der Jugendlichen wünschen sich eine McDonalds Filiale oder ein anderes Fast Food Restaurant als Treffpunkt für die Mittagspause und in der Freizeit. Bürgermeister Krömer kündigte an, dass im neuen Baugebiet Weihersberg in 2-3 Jahren ein McDonalds gebaut werden soll, was auf große Zustimmung stieß. Für die Mensa des Gymnasiums ist der Landkreis zuständig. Frau Elß hat bereits nach der letzten Jungbürgerversammlung, bei der das Thema schon aufgekommen ist, im Landratsamt nachgefragt. Die Gymnasiasten erhielten von Frau Elß den Tipp, ihre Unzufriedenheit mit der Mensa über die SMV ins Schulforum zu tragen. Dort wird das Thema bearbeitet. Den Mittelschülern sicherte Herr Krömer zu, sich mit deren Schulleitung in Verbindung zu setzen und ihr Anliegen weiterzugeben.

Eine weitere Kleingruppe arbeitete die Wünsche nach mehr Fahrgeschäften, einem anderen Standort und mehr Programm für Jugendliche auf der Steiner Kirchweih heraus. Herr Krömer entgegnete, dass es schwierig ist Fahrgeschäfte nach Stein zu bekommen, da zeitgleich das Nürnberger Volksfest stattfindet. Für Schausteller ist es somit nicht rentabel genug. Außerdem ist der Platz beengt. Der Platz der zur Jubiläumsfeier genutzt wurde, hat keinen Stromanschluss und keine Zulassung vom Landratsamt. Grundsätzlich gibt es immer den Autoscooter und ein Fahrgeschäft.

Zum Thema Kino für Stein erwiderte Herr Krömer, dass es nicht Aufgabe der Stadt Stein ist ein Kino zu eröffnen und dass privaten Betreibern die Konkurrenz aus Fürth und Nürnberg zu groß ist. Alternativ wird jeden 3. Freitag im Monat im Jugendhaus ein Kinoabend veranstaltet.

Die letzte Kleingruppe beschäftigte sich mit der Anfrage, ob jede*n Schüler*in ein Laptop oder Tablet erhalten könnte, damit sie nicht mehr die schweren Schulbücher tragen müssen. Herr Krömer informierte die Jugendlichen, dass der Landkreis als Sachaufwandsträger sich dafür entschieden hat, die Klassenzimmer der Gymnasien und Realschulen mit elektronischen Tafeln, Dokumentenkameras und einem Lehrerarbeitsplatz auszustatten.

Zum Abschluss kündigte Bürgermeister Krömer an, dass er nächsten Herbst wieder zu einer Jungbürgerversammlung einladen wird.

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Zweite Jungbürgerversammlung in Stein

 

Ein Jahr nach der Einführung dieses Beteiligungsformats fand am 27.10.2017 die zweite Jungbürgerversammlung in Stein statt. Am Freitagnachmittag trafen sich ca. 30 Jugendliche im Alter von 11 – 17 Jahren im Jugendhaus Stein mit Bürgermeister Krömer und dem Jugendteam des Stadtrats um über die Situation von Jugendlichen in der Stadt Stein zu sprechen und sich auszutauschen. Die Veranstaltung wurde wieder vom Kreisjugendring Fürth moderiert.

Die Jugendlichen hatten zu Beginn die Möglichkeit ihre Themen und Anliegen zu benennen und diese dann in Kleingruppen zu konkretisieren und auszuarbeiten. In der Gruppenarbeitsphase kamen noch viele neue Ideen und Gedanken auf, so dass sich spontan noch Gruppen zusammenfanden, die die neuen Themen bearbeiteten.

Nach intensiven Diskussionen unter den Jugendlichen trafen sich alle wieder im Plenum und jede Kleingruppe stellte ihre Ergebnisse vor. Jeder Beitrag wurde mit Applaus belohnt. Bürgermeister Krömer nahm zu jedem Punkt Stellung und erklärte den Jugendlichen sehr deutlich und ausführlich was von Seiten der Politik getan werden kann und was nicht möglich ist und warum.

Einige der Jugendlichen wünschen sich eine Halfpipe für den Skateplatz. Herr Krömer vereinbarte mit ihnen einen Ortstermin und wird versuchen Gelder dafür im Haushalt für das Jahr 2018 einzustellen.

Jugendlichen, die beim STV Deutenbach Fußball spielen, hätten gern neue Trikots und Bälle, Ersatzbänke und eine Flutlichtanlage. Für Spielgeräte und Trikots ist laut Herrn Krömer der Verein zuständig. Aufgrund der anstehenden Renovierungsarbeiten am Gymnasium Stein wird es in nächster Zeit Engpässe bei den Sportplätzen geben, denn auf einem Platz werden die Container mit den Ersatzräumen für die Schulklassen Platz finden. Danach wird dieser Platz wieder neu hergerichtet.

Dem Wunsch nach einem Partyraum im Jugendhaus, der für private Feiern zu mieten ist, kann leider nicht nachgekommen werden. Herr Krömer möchte nicht, dass der Betrieb des Jugendhauses dadurch eingeschränkt oder gestört wird. Außerdem kam es in der Vergangenheit bei Vermietungen zu Zerstörungen und Auseinandersetzungen, die den Ruf des Jugendhauses beschädigten.

Die Jugendlichen regten an, dass es schön wäre, wenn es in Stein eine Reitanlage, einen Kletterwald, ein Freibad oder ein Kino gäbe. Hier verwies Bürgermeister Krömer auf bestehende Einrichtungen in der Nähe und auf Ausflüge im Rahmen des Ferienprogramms, die genutzt werden können. Die Mitarbeiter*innen des Jugendhauses luden die Jugendlichen ein auf sie zuzukommen und mit ihnen Partys und Kinoabende im Jugendhaus zu organisieren. Auch der Wunsch nach einer Skifreizeit wurde direkt an das Jugendhaus weitergegeben. Dort wird überlegt, ob die Freizeit angeboten werden kann.

Geschäfte, die sich die Jugendlichen in Stein wünschen, kann die Stadt nicht ansiedeln. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit beim Forum anzufragen und ihre Wünsche dort zu äußern.

Beschwerden und Anliegen, die im Zuständigkeitsbereich des Landkreises liegen, wie überfüllte Schulbusse, zu kleine Klassenzimmer oder zu wenig Abwechslung beim Mensaessen wird der KJR an die Zuständigen im Landratsamt weiterleiten.

Bei den Themen W-LAN Hotspots für Stein und die Ausstattung der Schulen mit Tablets konnte Herr Krömer mitteilen, dass Hotspots eingerichtet werden und im kommenden Jahr ein Förderprogram des Landkreises anläuft, über das die Digitalisierung an den Schulen vorangetrieben werden soll.

Nach 2,5 Stunden Diskussion, Zuhören und Austausch bedankte sich Herr Krömer für das Interesse der Jugendlichen und deren aktive Mitarbeit und stellte für das Jahr 2018 wieder eine Jungbürgerversammlung in Aussicht.

 

 

Jungbürgerversammlung in Stein



An der ersten Jungbürgerversammlung in Stein am 18. November 2016 nahmen 55 Jugendliche teil. Die Jugendlichen brachten viele Anliegen ein und machten Vorschläge, welche Angebote in Stein für sie attraktiv wären. Diese Ideen wurden von den Teilnehmenden der Versammlung intensiv diskutiert. Zum Abschluss stand Bürgermeister Kurt Krömer den Jugendlichen Rede und Antwort, was die Umsetzbarkeit ihrer Vorschläge angeht.

In Zukunft wird es ein Trampolin am Spielplatz an der „Krümma“ geben. Von einigen Jugendlichen wurde der Wunsch geäußert, dass Angebot an Sportplätzen und Bolzplätzen zu erweitern bzw. zu verbessern. Hier sicherte Bürgermeister Krömer zu, dass der Bolzplatz am Neuwerker Weg wieder eben gemacht wird. Bei der Ergänzung des Sportplatzangebots wäre die Stadt schon seit längerem in Verhandlungen und Planungen, aber die Belegung der Plätze und Hallen erfolge über die Sportvereine. Zusätzlich wurden viele Einzelwünsche besprochen. Das Thema jedoch, das die Gemüter am meisten bewegte, war der Öffentliche Personen Nahverkehr. Ein für die Steiner Bürger schon lange diskutiertes Thema wurde auch von den Jugendlichen aufgegriffen: Die Verlängerung der U-Bahn von Röthenbach bis nach Stein wurde von Herrn Krömer mit all seinen Pros und Contras dargestellt. Letztendlich sei die U-Bahn ohne staatliche Förderung für die Stadt Stein schlicht zu teuer, so der Bürgermeister. Harsche Kritik wurde auch an der Schülerbeförderung nach und von Zirndorf geäußert, die sich Bürgermeister Krömer sehr zu Herzen nahm und versprach sich darum zu kümmern. Auch wir als Kreisjugendring haben die Kritikpunkte an den zuständigen Sachgebietsleiter im Landratsamt weitergeleitet.