Cadolzburg

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Beweg was in Sporch am 17. Februar 2017

Jungbürgerversammlung 2019 in Cadolzburg

15 Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren folgten am 22. Februar 2019 der Einladung zur Jungbürgerversammlung in die Haffnersgartenscheune. Dort wurden sie von Bürgermeister Obst begrüßt, der zusammenfasste, was sich seit der letzten Versammlung vor zwei Jahren in Cadolzburg für die Jugendlichen getan hat. Auf einer Stellwand konnten Fotos der umgesetzten Ideen, wie die Einrichtung eines Bikeparks, und die Renovierung des Soccerplatzes, begutachtet werden. Herr Obst berichtete, dass im Prozess der Neugestaltung des Jugendtreffs momentan die einmalige Chance für die Jugendlichen besteht mitzugestalten. Zu Beginn der Jungbürgerversammlung waren einige Gemeinderäte und der Jugendbeauftragte Andreas Fingerhut sowie Gemeindejugendpfleger Thomas Gassner und seine Kollegin Corinna Eberlein. Moderiert wurde die Veranstaltung von Claudia Elß vom Kreisjugendring Fürth. Stefan Tiller, ehrenamtlicher Vorstand vom Kreisjugendring, besuchte die Versammlung und unterstützte die Jugendlichen bei der Kleingruppenarbeit.

Die Jugendlichen waren nun aufgefordert ihre Themen zu benennen und ihre Fragen zu stellen:

Auf die Frage nach der Anschaffung von Laptops für die Mittelschule Cadolzburg antwortete Bürgermeister Obst, dass die Digitalisierung an der Mittelschule in Planung ist, er aber noch nichts Konkretes sagen kann.

Herr Obst verkündete auf Nachfrage, dass ein W-LAN Hotspot am Rathaus eingerichtet. Hier besteht freier Zugang zum Bayern W-LAN.

Eine Schülerin der Mittelschule hatte gehört, dass eine Renovierung der Mittelschule anstehen würde. Dies bejahte Herr Obst und lud alle Interessierten zur öffentlichen Sitzung des Schulverbandes ein, bei der darüber beraten wird.

Der Wunsch nach mehr und schnelleren Busverbindungen von Wachendorf nach Fürth mit der Linie 152 wurde von einer Schülerin geäußert, die eine Schule in Nürnberg besucht. Frau Elß wird diese Anfrage an die Zuständigen im Landratsamt weitergeben.

Zum Thema längere Öffnungszeiten Jugendtreff fordert Thomas Gassner die Jugendlichen auf, auf ihn zuzukommen und ihre Wünsche zu äußern. Er passt die Öffnungszeiten bedarfsorientiert an.

In der letzten Jungbürgerversammlung wurde beschlossen, dass mit den Jugendlichen eine Hütte am Soccer Platz gebaut wird. Diese wurde angefangen, dann kam kein Termin mit den Jugendlichen mehr zustande. Der Bauhof wird die Hütte fertigstellen. Thomas Gassner hakt nach, wann dort weitergebaut wird.

Die Idee von einem Flohmarkt oder Garagenverkauf wurde eingebracht. Thomas Gassner nimmt die Idee mit und schaut, ob er was organisieren kann.

Der Wunsch nach einem Partyraum zum Anmieten für Jugendliche wurde genannt. Thomas Gassner nimmt das Thema mit und überlegt, ob es eine Möglichkeit gäbe.

 

 

 

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Die anwesenden Jugendlichen zeigten großes Interesse am Thema Jugendtreffneugestaltung, deshalb fand eine Besichtigung des Jugendzentrums Herz und der für die Einrichtung eines neuen Jugendtreffs bereitstehenden Räume statt. Bürgermeister Obst verabschiedete sich an dieser Stelle zu einem anderen Termin. Im Herz fanden viele der Jugendlichen gemütlich, in den neuen Räumen war Aufbruchsstimmung zu erkennen, vielen kamen sofort die Ideen zur Gestaltung und Nutzung der Räume. Auch die Möglichkeiten der Außenfläche (Hof und Garagen) wurde positiv aufgenommen.

Zurück in der Haffnersgartenscheune teilten sich die Jugendlichen in Kleingruppen ein und diskutierten das Thema Neugestaltung des Jugendtreffs anhand der Leitfragen:

Wo? Welche Räume?

Was soll dort stattfinden?

Wann soll offen sein?

Wie soll es da aussehen?

Viele der Jugendlichen sind unentschieden welche Räume besser wären, sie sehen hier und da Vorteile. Bei einer Abstimmung votieren fünf für die neuen Räume, einer für das Herz und 8 sind unentschlossen.

Nach angeregten Diskussionen präsentierte jede Kleingruppe ihre Vorstellungen und Thomas Gassner bedankte sich bei den Jugendlichen und sicherte zu, dass die Ideen der Jugendlichen in die Konzepterstellung und Planung für den Jugendtreff miteinfließen werden. Er lud alle Interessierten ein, sich an ihn zu wenden, wenn sie weitere Ideen haben oder konkret bei der Gestaltung mithelfen wollen.

Der Abend klang beim gemeinsamen Pizzaessen aus.

 

 

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Umsetzung der Vorhaben aus der Jungbürgerversammlung am 17.2.2917 in Cadolzburg

Am 1.7.2018 wurde der von Downhill Weltmeister Guido Tschugg und den Cadolzburger Jugendlichen gestaltete Dirtbike Park hinter dem Bolzplatz des TSV Wachendorf mit einem Grillfest eingeweiht.

Weiterhin wurde der Soccerplatz renoviert und mit einer Beleuchtung ausgestattet. Die Arbeiten an einem Unterstand wurden gemeinsam mit den Jugendlichen begonnen.

Der alte Skatepark wurde leer geräumt. Hier fehlt der gewünschte Unterstand noch.

Die nächste Jungbürgerversammlung findet am 22.2.2019 von 17:00 bis ca. 19:00 Uhr in der Haffnersgartenscheune in Cadolzburg statt.

 

 

Beweg was in Sporch am 17. Februar 2017

Am 17.2.2017 fand in der Haffnersgartenscheune in Cadolzburg eine Jungbürgerversammlung statt. Die etwa 30 Jungbürger zwischen 12 und 18 Jahren, die kamen, hatten die Aufgabe, zusammen mit Bürgermeister Bernd Obst, dem zweiten Bürgermeister Dr. Georg Krauß, den Jugendbeauftragten Diana Eichhorn und Andreas Fingerhut, dem Jugendpfleger Thomas Gassner sowie einigen Mitgliedern des Marktgemeinderates mitzuteilen was sie an Cadolzburg mögen und was ihnen fehlt. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Geschäftsführer des Kreisjugendrings Frank Reißmann. Um die Arbeit etwas leichter zu gestalten, wurde Getränke und Butterbrezen zur Stärkung angeboten.
Viele Themen wurden dabei erarbeitet. Als favorisierend zeichneten sich folgende Themen ab:

Der Öffentliche Personennahverkehr ist für junge Leute einfach zu teuer!
Fast 10 Euro für eine Fahrt nach Fürth und zurück ist viel Geld und fehlt dann dort bei allen Aktivitäten. Außerdem können sie nicht nachvollziehen, warum sie bereits ab 14 Jahren den Erwachsenentarif zahlen müssen, jedoch keine Möglichkeit haben, dieses Geld selber zu erwirtschaften.
Für Jugendliche aus den Außenorten ist es nur schwer möglich, spontan und ohne Fahrdienste der Eltern in den Kernort zu kommen. Sie bitten daher um geeignete Lösungen um ihnen zumindest die Mobilität zu ermöglichen, die für Anwohner des Kernorts selbstverständlich ist.
Die Smartphone-Nutzung liegt bei Jugendlichen bei nahezu 100%. Nicht jeder verfügt aber über ein zur Nutzung passendes Datenvolumen. In den Städten sind öffentliche WLAN-Hotspots bereits Normalität. Dies auch für Cadolzburg, z.B. am Rathausplatz umzusetzen, ist ein weiterer Wunsch, der ihnen die zeitgemäße Kommunikation ermöglichen oder erleichtern würde.
Ein weiteres großes Thema unter den Jungbürgern ist der Sport, z.B. die Nutzung oder Schaffung von Sporteinrichtungen. Dazu gehören konkret: die Sanierung des Streetsoccerplatzes, die Schaffung eines Basketballplatzes und eines Dirtbike-Parks (mit Eigenleistung der Jugendlichen) sowie die Nutzung einer Turnhalle im Winter und die Einrichtung eines Fitnesscenters.
Bis auf die Einrichtung eines Partyraumes, der von Jugendlichen z.B. für Geburtstage genutzt werden kann, die Nutzung der Turnhalle, wobei Bedenken in Sachen Jugendschutz und Verantwortlichkeit bei Sachschäden von politischer Seite geäußert wurden, und die Einrichtung eines Fitnesscenters, der privat geführt ist und somit nicht von der Gemeindeverwaltung beeinflusst werden kann, werden die weiteren Punkte zur Prüfung an die entsprechenden Gemeindeorgane zur weiteren Bearbeitung weitergeleitet.
Der Kreisjugendring will sich dabei darum kümmern, die Ergebnisse in etwa einem halben Jahr abzufragen und der Öffentlichkeit auf dieser Webseite transparent zu machen.

Abschließend sei an dieser Stelle allen Jungbürgern, die erschienen sind und eifrig mitgearbeitet haben sowie dem Organisationsteam und den anwesenden Vertretern des Marktgemeinderates ein großes DANKESCHÖN für ihren Einsatz für die zukunftsträchtige Gestaltung eines angenehmen und zeitgemäßen Wohnorts, auch im Sinne der Jugend zugetragen.
Zur weiterführenden Planung wird am Freitag, den 19. Mai um 17.00 Uhr ein Treffen mit Jugendlichen im evangelischen Gemeindehaus stattfinden, die sich dort partizipatorisch bei dem weiteren Prozess mit einbringen möchten.