Jungbürgerversammlung in Stein

Zweite Jungbürgerversammlung in Stein

 

Ein Jahr nach der Einführung dieses Beteiligungsformats fand am 27.10.2017 die zweite Jungbürgerversammlung in Stein statt. Am Freitagnachmittag trafen sich ca. 30 Jugendliche im Alter von 11 – 17 Jahren im Jugendhaus Stein mit Bürgermeister Krömer und dem Jugendteam des Stadtrats um über die Situation von Jugendlichen in der Stadt Stein zu sprechen und sich auszutauschen. Die Veranstaltung wurde wieder vom Kreisjugendring Fürth moderiert.

Die Jugendlichen hatten zu Beginn die Möglichkeit ihre Themen und Anliegen zu benennen und diese dann in Kleingruppen zu konkretisieren und auszuarbeiten. In der Gruppenarbeitsphase kamen noch viele neue Ideen und Gedanken auf, so dass sich spontan noch Gruppen zusammenfanden, die die neuen Themen bearbeiteten.

Nach intensiven Diskussionen unter den Jugendlichen trafen sich alle wieder im Plenum und jede Kleingruppe stellte ihre Ergebnisse vor. Jeder Beitrag wurde mit Applaus belohnt. Bürgermeister Krömer nahm zu jedem Punkt Stellung und erklärte den Jugendlichen sehr deutlich und ausführlich was von Seiten der Politik getan werden kann und was nicht möglich ist und warum.

Einige der Jugendlichen wünschen sich eine Halfpipe für den Skateplatz. Herr Krömer vereinbarte mit ihnen einen Ortstermin und wird versuchen Gelder dafür im Haushalt für das Jahr 2018 einzustellen.

Jugendlichen, die beim STV Deutenbach Fußball spielen, hätten gern neue Trikots und Bälle, Ersatzbänke und eine Flutlichtanlage. Für Spielgeräte und Trikots ist laut Herrn Krömer der Verein zuständig. Aufgrund der anstehenden Renovierungsarbeiten am Gymnasium Stein wird es in nächster Zeit Engpässe bei den Sportplätzen geben, denn auf einem Platz werden die Container mit den Ersatzräumen für die Schulklassen Platz finden. Danach wird dieser Platz wieder neu hergerichtet.

Dem Wunsch nach einem Partyraum im Jugendhaus, der für private Feiern zu mieten ist, kann leider nicht nachgekommen werden. Herr Krömer möchte nicht, dass der Betrieb des Jugendhauses dadurch eingeschränkt oder gestört wird. Außerdem kam es in der Vergangenheit bei Vermietungen zu Zerstörungen und Auseinandersetzungen, die den Ruf des Jugendhauses beschädigten.

Die Jugendlichen regten an, dass es schön wäre, wenn es in Stein eine Reitanlage, einen Kletterwald, ein Freibad oder ein Kino gäbe. Hier verwies Bürgermeister Krömer auf bestehende Einrichtungen in der Nähe und auf Ausflüge im Rahmen des Ferienprogramms, die genutzt werden können. Die Mitarbeiter*innen des Jugendhauses luden die Jugendlichen ein auf sie zuzukommen und mit ihnen Partys und Kinoabende im Jugendhaus zu organisieren. Auch der Wunsch nach einer Skifreizeit wurde direkt an das Jugendhaus weitergegeben. Dort wird überlegt, ob die Freizeit angeboten werden kann.

Geschäfte, die sich die Jugendlichen in Stein wünschen, kann die Stadt nicht ansiedeln. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit beim Forum anzufragen und ihre Wünsche dort zu äußern.

Beschwerden und Anliegen, die im Zuständigkeitsbereich des Landkreises liegen, wie überfüllte Schulbusse, zu kleine Klassenzimmer oder zu wenig Abwechslung beim Mensaessen wird der KJR an die Zuständigen im Landratsamt weiterleiten.

Bei den Themen W-LAN Hotspots für Stein und die Ausstattung der Schulen mit Tablets konnte Herr Krömer mitteilen, dass Hotspots eingerichtet werden und im kommenden Jahr ein Förderprogram des Landkreises anläuft, über das die Digitalisierung an den Schulen vorangetrieben werden soll.

Nach 2,5 Stunden Diskussion, Zuhören und Austausch bedankte sich Herr Krömer für das Interesse der Jugendlichen und deren aktive Mitarbeit und stellte für das Jahr 2018 wieder eine Jungbürgerversammlung in Aussicht.

 

 

Jungbürgerversammlung in Stein

An der ersten Jungbürgerversammlung in Stein am 18. November 2016 nahmen 55 Jugendliche teil. Die Jugendlichen brachten viele Anliegen ein und machten Vorschläge, welche Angebote in Stein für sie attraktiv wären. Diese Ideen wurden von den Teilnehmenden der Versammlung intensiv diskutiert. Zum Abschluss stand Bürgermeister Kurt Krömer den Jugendlichen Rede und Antwort, was die Umsetzbarkeit ihrer Vorschläge angeht.

In Zukunft wird es ein Trampolin am Spielplatz an der „Krümma“ geben. Von einigen Jugendlichen wurde der Wunsch geäußert, dass Angebot an Sportplätzen und Bolzplätzen zu erweitern bzw. zu verbessern. Hier sicherte Bürgermeister Krömer zu, dass der Bolzplatz am Neuwerker Weg wieder eben gemacht wird. Bei der Ergänzung des Sportplatzangebots wäre die Stadt schon seit längerem in Verhandlungen und Planungen, aber die Belegung der Plätze und Hallen erfolge über die Sportvereine. Zusätzlich wurden viele Einzelwünsche besprochen. Das Thema jedoch, das die Gemüter am meisten bewegte, war der Öffentliche Personen Nahverkehr. Ein für die Steiner Bürger schon lange diskutiertes Thema wurde auch von den Jugendlichen aufgegriffen: Die Verlängerung der U-Bahn von Röthenbach bis nach Stein wurde von Herrn Krömer mit all seinen Pros und Contras dargestellt. Letztendlich sei die U-Bahn ohne staatliche Förderung für die Stadt Stein schlicht zu teuer, so der Bürgermeister. Harsche Kritik wurde auch an der Schülerbeförderung nach und von Zirndorf geäußert, die sich Bürgermeister Krömer sehr zu Herzen nahm und versprach sich darum zu kümmern. Auch wir als Kreisjugendring haben die Kritikpunkte an den zuständigen Sachgebietsleiter im Landratsamt weitergeleitet.